Ort
Der Internationale Strafgerichtshof steht für die Idee, dass schwerste Verbrechen gegen das Völkerrecht nicht straflos bleiben dürfen. Dies gilt unabhängig von Macht, Herkunft oder politischem Einfluss. Doch genau dieser Anspruch bringt den Gerichtshof immer wieder ins Spannungsfeld internationaler Politik, in jüngster Zeit namentlich durch die Haftbefehle gegen Wladimir Putin und Benjamin Netanjahu. Der Vortrag beleuchtet, wie politische Machtverhältnisse die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs determinieren und welche Rolle er in einer sich wandelnden Weltordnung noch spielen kann.
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Leitung
Rechtsanwalt, LL.M., Direktor, Europa Instituts an der Universität Zürich
Referierende
Richter am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag a.D.
Prof. Schmitt ist ein deutscher Jurist mit langjähriger Erfahrung an höchsten nationalen und internationalen Gerichten. Von 2005 bis 2015 war er Richter am Bundesgerichtshof. Danach war er zehn Jahre bis 2025 Richter am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, wo er drei Hauptverfahren als Vorsitzender Richter geleitet hat. Er ist Honorarprofessor an der Universität Würzburg für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie.
Sprache
Flyer / Programm
Podcast
Wird nach der Veranstaltung aufgeschaltet.
Weitere Informationen
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns unter eiz@eiz.uzh.ch oder +41 44 974 04 00.