Gratis
Ort
Der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat die geopolitische und Sicherheitslage in Europa drastisch verändert. Daraus resultiert die Beschleunigung des EU-Integrationsprozesses der Länder in Mittel- und Osteuropa. Die meisten Beitrittskandidaten streben die NATO-Mitgliedschaft ebenfalls an. Wird eine doppelte Erweiterung auch diesmal möglich? Welche Rolle wird dabei die unverändert aggressive Politik Russlands spielen und welche Auswirkung werden die von möglichen neuen Mitglieder importierten Konflikte auf die Sicherheits- und Verteidigungsstrukturen der EU und NATO haben?
Referierende
Dr. Maia Panjikidze ist Professorin an der Caucasus´s University Georgia, promovierte Germanistin und freischaffende Übersetzerin, Absolventin der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und der Staatlichen Universität Tbilisi. Sie ist Autorin der Werke über die Deutsche Sprache und Literatur und Übersetzerin sowohl aus dem Deutschen und Englischen ins Georgische als auch aus dem Georgischen ins Deutsche. Abseits ihrer akademischen Karriere diente sie ihrem Land als Ausserordentliche und Bevollmächtigte Botschafterin in Deutschland und in den Niederlanden. Von 2012 bis 2014 besetzte sie die Position der Aussenministerin Georgiens. 2020 wurde Dr. Maia Panjikidze mit dem „Grossen Ehrenzeichen in Gold mit Stern für die Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet.
Weitere Informationen
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns unter eiz@eiz.uzh.ch oder +41 44 974 04 00.