Ort
Die Schweiz steht mit in ihrem traditionellen Staatsverständnis vor grossen Herausforderungen. Wie kann sie ihre Freiheit, ihren Wohlstand und die direkte Demokratie wahren und gleichzeitig ihre Sicherheit in einer multipolaren Welt mitten in Europa sicherstellen? Wie muss eine langfristig ausgerichtete und kohärente Aussenpolitik aussehen? Welchen Beitrag kann die Schweiz proaktiv mit einem transnationalen Föderalismus zur Stärkung der europäischen Integration und Verteidigung der liberalen Demokratie leisten?
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Leitung
LL.M., Rechtsanwalt, Direktor des Europa Instituts an der Universität Zürich
Referierende
Professor emeritus für Europa- und Wirtschaftsvölkerrecht an der Universität Bern
Thomas Cottier, Prof. Dr. iur. Dr. h.c. mult. LL.M ist emeritierter Ordinarius für Europa- und Wirtschaftsvölkerrecht an der Universität Bern. Er gründete und leitete in Bern das interdisziplinäre World Trade Institute und den Nationalen Forschungsschwerpunkt International Trade Regulation – From Fragmentation to Coherence. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen die internationale Verfassungslehre sowie das Aussenwirtschaftsrecht der EU und der Schweiz. Seine praktische Tätigkeit liegt in der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit der WTO. Er war Vorsitzender zahlreicher GATT- und WTO-Panels und ist Mitglied der Appellationsinstanz MPIA. Er war als Rechtskonsulent des BAWI (heute SECO) von 1986-1994 Unterhändler der Schweiz in Verhandlungen mit der EU und im GATT, zuletzt als stv. Direktor des damaligen Bundesamtes für geistiges Eigentum. Seine Studien machte er in Bern als Fürsprecher, in Michigan, USA und Cambridge, UK. Er ist Präsident der Vereinigung La Suisse en Europe.
Sprache
Podcast
Wird nach der Veranstaltung aufgeschaltet.
Anmeldeschluss
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